08 Dez

Empfehlung der aktuellen Weinführer…

Die beiden aktuellen Wine Guides -Gault Millau- und -Vinum- probten unsere Weine der beiden Jahrgänge 2015 & 2016 unter die besten Deutschlands… Schön dass wir so treffend beschrieben sind:

Vinum Wine Guide:


„Ausstattung und Stil der Weine zeigen modernität und Klasse. Schon die preiswerten Basisqualitäten bereiten viel Trinkfreude. So ist der Riesling trocken sehr frisch mit viel Frucht, leicht nussig und ohne Bitterstoffe- einfach lecker! Die Kalkessenz mit ihrer steinigen Mineralität und noch mehr das Erste Gewächs zeigen Noblesse, Eleganz und Würze – Weine für Kenner. Der Merlot übertreibt es mit den rauchig- speckigen Karamellnoten: hier ist aber viel schwarze Frucht als Gegenpol vorhanden.“

Zitat aus dem Vinum Winguide 2018 mit Genehmigung
der Intervinum AG und der Christian Verlag GmbH München.


Gault Millau:
“Michael Bott hat ein Credo: Er will Weine abseits des Mainstreams produzieren. Schnörkellos und authentisch sollen sie sein und einem modernen Verständnis von Qualität und Individualität folgen. Noch relativ neu im Sortiment findet sich die Linie Bott privat, die seit 2012 gekeltert wird. Die Gärung der Riesling-Trauben erfolgt völlig autark. „Es ist kein Wein für jedermann, aber etwas für Weinfreunde mit eigenem Geschmack“, so Michael Bott. Unseren hat er damit jedenfalls getroffen. Auch Grau- und Spätburgunder gelingen ihm saftig und typisch.”

 

23 Mrz

Jungweinprobe am 08. & 09. April

Erinnern Sie sich noch? Frühjahr- Sommer 2016? Welches Frühjahr, welcher Sommer? Die Wetterachterbahn des Jahrganges 2016 forderte unsere jahrzehntelange Erfahrung zur Gänze. Ende gut, alles gut. Der trocken- warme Spätsommer 2016 bringt einen wunderbaren Jahrgang in die Gläser. In der Menge unterdurchschnittlich, aber im Geschmack ganz feine Weine mit eleganter Frucht.

Jungweinprobe am 08. & 09. April 2017
ab 11:000 Uhr im Weingut Kostheim, Herrenstraße 61.

Die Weinkarte 2017 folgt konsequent einem modernen Verständnis von Weinqualität und Individualität. Immer Sorte, immer Jahrgang, immer Rheingau! In der Spitze kompromisslos authentisch und im Ergebnis 100% „BOTTled quality“. Der dritte Jahrgang unter dem Logo „Bq“ steht für die beiden wichtigsten Dinge beim Wein: für Spaß im Glas, aber auch für seriösen Genuss. So lassen wir gerne die Natur für uns arbeiten und akzeptieren auch einmal jahrgangstypische Gegebenheiten abseits des Mainstream. Dafür wurde „BOTTled Quality“ im vergangenen Jahr in die Bibel aller Weinfreunde, den aktuellen „Gault Millau Wine Guide 2017“ aufgenommen. Das folgende Zitat macht Spaß…

„ Bott strebt schnörkellose und authentische Weine an. Hierzu bietet der St. Kiliansberg mit seinen verschiedenen Bodenarten beste Voraussetzungen. Das saftige, im großen Holz ausgebaute Erste Gewächs stammt vom warmen Löss. Der frische, fordernde Kabinett ist ein Rheingauer Klassiker wie wir ihn lieben“.

… denn die Verkoster des Gault Millau haben ganz richtig erkannt, dass unsere Weinkarte verschiedene Weinstile präsentiert die so sind wie gewachsen… So, und jetzt wird probiert. Freuen Sie sich auf die beiden ausgezeichneten Jahrgänge 2015 und 2016. Wir freuen uns auf ihren Besuch im kleinen Holzfasskeller.

 

25 Okt

-2016: Kiliansberg “Grand Cru”

bq_eg-2016_1080

Wir verschonen Sie an dieser Stelle mit ausladenden Beschreibungen des Gütesiegels „Erstes Gewächs“, denn wir verstehen diesen Riesling als „Grand Cru“ wie unsere französischen Kollegen es beschreiben würden. Rieslingfrucht trifft mineralische Dichte! Vom „Ersten“ gibt es nur bescheidene Mengen im Rheingau und unser 2015er aus dem St. Kiliansberg ist das einzige “Erste” dieser Qualität in Kostheim. Ein Riesling der uns jede Mühe wert ist. Wir kennen sozusagen jede Traube persönlich. Wertschätzung fand der 2013er Jahrgang dieses Weines bei „Riesling du Monde“ in Straßburg im Frühjahr. Eine von 34. Goldmedaillen unter starker französischer Rieslingkonkurrenz aus dem Elsass. Der 2009er Jahrgang war der Jury im renommierten Wettbewerb von „Best of Riesling 2016“ sogar 93 Punkte wert. Wir sagen „Ziel erreicht“, denn diese trockenen Rieslinge keltern wir auf Entwicklung und Reife.

01 Mai

Schmeckts? Goldmedaille? Lecker!

Flaschen_frei_WPIhnen den neuen Jahrgang zu beschreiben lag mir schon die ganze Zeit im Sinn.  Anlass dazu gab zunächst das Ergebnis der Landesweinprämierung, über die wir natürlich gerne berichten. Aber eigentlich hätte ich die 6 Goldmedaillen nicht gebraucht um ihnen unsere Rieslinge schmackhaft zu machen. Sie, unsere Kunden, hatten bereits zur Jungweinprobe am 16. April entschieden: der 2015er ist ausgezeichnet gelungen und nachhaltig bQ! Aber was fangen Sie mit dieser Info an? Schmeckts? Wie schmeckts?

Jeder kennt die sehr ernst gemeinte, meist beiläufig gestelle Frage der Köchin an die schweigend nahrungsaufnehmenden am Tisch: Schmeckts? Alle kennen die meist zwischen zwei Bissen emotionlos artikulierte Antwort: Ja!
Emotionaler wird es bei der Weinbeschreibung. Die Aussage braucht einen Wert. Häufig werden Aromen von Früchten und Gewürzen zur Beschreibung verwendet: ” Wir nehmen die volle Nase Pfirsisch und beim genauen Nachverkosten öffnet sich ein ganzer Marktstand Annanas, Haselnuss, Lorbeerblatt, Zitronengras und Pinienapfel an der Nasenhinterwand…” Häufig finden sich auch abstraktere Beschreibungen mit weitem Interpretationspotenzial  “Ein Riesling wie eine gothische Kathedrale, filigran aufstrebende Mineralik trifft beim langen Abgang am Zungengrund auf konzentrierte Salzigkeit”! Dabei lese ich mir häufig die Augen wund und weiß immer noch nicht wie der Wein schmeckt. Bleibt die Frage, wie “Wohlgeschmack” emotionaler vermittelt werden kann, weg von der Beschreibung hin zum Erlebnis und zur Erfahrung? Ein Versuch: “Wenn Sie sich heute, am Sonntag dem 1. Mai, einen Red Snapper im tasmanischen Meer angeln würden und diesen im Anschluss über Zedernholz rösten sollten, dann wäre eine eiskalte Flasche  2015er Guts- Riesling trocken bQ am Strand das letzte was Sie bereuen würden”. Wenn Sie nun sagen sollten, dass ich nicht so viele Worte machen sollte, dann haben Sie recht, denn es reichen derer zwei:
Riesling bQ schmeckt beim ersten Schluck lecker und beim zweiten köstlich!
Mit freundlichem Gruß aus dem Keller MB

29 Aug

Terroirbetont “Erstes Gewächs”

Nein, ich will jetzt und hier nicht den Erklärungsmarathon über die strengen Produktionsrichtlinien der „Ersten Gewächse“ im Rheingau beginnen. Viel zu langatmig! Ich berichte hier viel lieber über diese großartigen Weine, die am vergangenen Sonntag, dem 24. August, als Spitze der trockenen Rieslinge und Spätburgunder vom Rheingauer Weinbauverband in Lorch präsentiert wurden. Was motiviert einen Winzer dazu, sich einen besonderen Weinberg auszusuchen um über das Jahr mit ganz viel Aufwand ganz wenige Trauben in Kultur zu nehmen? Bei uns ist es Neugierde. Die Neugierde auf jene Dinge die nur dann möglich werden, wenn eine Vision konsequent zu Ende gedacht wird.

Erstes-Logo

Unser „Erstes“ wächst auf dem alten Flurstück „im Kilian“, dem Namensgebenden Flurstück des „St. Kiliansberg“ – Herkunft garantiert. Die Rieslingreben wachsen auf Löß über Kalkmergel – Frucht garantiert. Die Weinwerdung hat bis September des folgenden Jahres Zeit – Entwicklung garantiert. Bis dahin probieren und diskutieren wir die heranreifenden Weine unter Kollegen ganz oft – Spaß garantiert. Am Ende dieses selbst auferlegten Prozesses stehen authentische Weine mit der Überschrift „Terroir“ und das bedeutet „Herkunft schmecken“. Eine Entwicklung mit, nicht gegen die Natur die in Frankreich „Grand Crue“ , in Rheinhessen „Selection“ und beim VDP „Großes Gewächs“ heißt.

Neugierde und Anspruch, nicht nur an den Wein, sondern auch an die eigenen handwerklichen Fertigkeiten treibt uns. Rheingauweit wurden in diesem Jahr nur 33 „Erste Gewächse“ genehmigt. Unser „St. Kiliansberg“ ist der einzige mit dem Gütezeichen „Erstes Gewächs“ in Kostheim…

Wir freuen uns darauf Ihnen diesen Wein einzuschenken!

MB

01 Jul

Vinum “Riesling Champion 2014”

VinumEs hat nicht viel zu sagen, freut uns aber trotzdem: dieser Tage erreichte uns die u. a. Mitteilung von Rudolf Knoll, der als bekannter Weinjournalist den Wettbewerb des “Riesling Champion” für die Weinzeitschrift “Vinum” betreut. Wir sind gespannt auf das Endergebnis…

http://www.vinum.info/rieslingchampion/index.php?cois=de

“Sehr geehrter Herr Bott,
beim großen Riesling-VINUM-Wettbewerb haben wir in der ersten Runde streng aussortiert, so dass es insgesamt von 1350 Weine kaum mehr als 40 Prozent ins Finale schafften. Sie sind – darauf können Sie schon mal stolz sein – weiter im Rennen, und zwar mit

2011 Riesling Spätlese St. Kiliansberg
2013 QbA trocken St. Kiliansberg
2013 QbA trocken Kalkessenz (angemeldet hatten Sie ein Erstes Gewächs, geliefert wurde dieser Wein)

Die Finalrunden finden im Juli statt. Nach einer ersten Verkostungsrunde wird es noch ein Stechen der Besten aus mehreren Gruppen geben. Wir bitten Sie um Anstellung bis spätestens 5. Juli.”

14 Aug

Wie schmecken 82 Punkte…

Bei Weinprämierungen dreht sich immer alles, ganz im Ernst, um den guten Geschmack. Über diesen können Weinfreunde bekanntermaßen ebenso leidenschaftlich streiten, wie Fußballfans über das Wembley-Tor von 1966. Beginnen wir die Diskussion um den guten Geschmack also mit der entscheidenden Frage aller frischgeleerten Weingläser dieser Welt: wie zum Bacchus schmecken 82 Jourorenpunkte? Die Antwort ist nicht einfach, aber mit einem tiefen Blick auf den Grund des leeren Glases, in dem sich trotzig der letzte Tropfen der Probe am Stielansatz festklebt, geben wir Ihnen ähnlich den Brokern an der Börse die Empfehlung: TRINKEN! Wenn es bei Riesling einen “Spaßfaktorenkoeffizient” analog des 100 Punkte Weinbewertungssystemes frei nach Parker gäbe,  zwischen 80 und 88 Punkten zaubert Riesling Ihnen ein Lächeln auf die Lippen. Über 88 wird es exklusiver, aber den meisten Spaß haben uns immer die Weine in den mittleren 80ern bereitet.

Wie 82 Punkte schmecken, sollten Sie selber probieren. Wie 82 Punkte aussehen, zeigen wir Ihnen anhand der Aromaprofile der Verkoster von “Best of Riesling”, unten angeheftet. Die wahrscheinlich größte Riesling Probe der Welt, “Best of Riesling”, wird alle zwei Jahre vom Land Rheinland Pfalz unter der Schirmherrschaft von Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forst durchgeführt. Die Fachjury, 240 anerkannte Juroren, verkosteten und bewerteten 2.372 Rieslinge von 750 Erezugern in 5 Kategorien. Wir stellten drei unserer Rieslinge dem internationalen Wettbewerb und freuen uns über die guten Bewertungen.

2011 Riesling Kabinett trocken:82 Punkte
Ein Rheingauer Kabinettstückchen mit moderaten 11,5% vol Alkohol.
2011 Riesling Classic: 84 Punkte
Klassischer Riesling im harmonisch trockenen Stil.
2011 Riesling “Drei Sterne” trocken: 86 Punkte
Einzellage “Kostheimer St. Kiliansberg”. Mineralik trifft Finesse!